Besser hätte es nicht sein können. Diesen Jahrgang als ausserordentlich zu bezeichnen reicht nicht, so oft wird die Redewendung benutzt. Eher als einmalig sollten wir diese wunderschöne Weinlese im Gedächtnis speichern.
Wieso solche eine Euphorie?
Wie bei jeder natürlichen Produktion ist das Wetter der Schlüssel zum Erfolg. So haben nämlich die warmen und trockenen Wetterbedingungen des Septembers auf der einen Seite die Flüsse ausgetrocknet, aber gleichzeitig dem Gleichgewicht der Rebbergen und der Trauben hervorragend geholfen.
Sehr früh im August hat sich der Zuckergehalt schnell gehoben, um bei allen Rebsorten sehr hohe Durchschnittswerte zu erreichen. Bei dem Chasselas waren die 80Oe üblich und die Pinot haben die 100Oe überstiegen, sowohl als der ausdrucksvolle Gamay. Die Beeren waren Konzentriert und blieben fleischig und von Schimmelanfällen verschont. Selbst die Rebberge, die vom Hagel betroffen waren, haben ihre Wunden geheilt und die Verspätung nachgeholt, dank der raschen Reifung der übrig gebliebenen Mengen.
Am 22. September hat die Weinlese in Nyon mit der Pinot-Rebsorte begonnen, die 100Oe anzeigte. Es ging dann weiter mit den Gamay- und Chasselas-Rebsorten. Für die Weinleser im T-Shirt gab es keine Planungsschwierigkeit, denn das trockene Wetter ermöglichte, die Ernte der goldenen oder rubinroten Kugelchen Schritt für Schritt unter idealen Bedingungen.
Die Merlot-, Cabernet Franc- und Gamaret-Rebsorten haben diese Festspiele abgeschlossen, nach 20 Tagen ohne einen Tropfen Regen. Nicht mal die Optimisten hätten so eine Prognose gewagt.
Was die Vinifikation anbelangt, befürchten Einige, dass die geringe Säure für die Aufbewahrung des Jahrganges ein einschränkender Faktor sein könnte. Sie sollen unbesorgt sein: in den ersten Degustationen erweisen sich die Werte gut und die Qualität ausgezeichnet. Für die Rotweine wird die Farbe dunkel rubinrot und die Struktur füllig und körperreich sein. Der hohe Zuckergehalt wird kräftige Weine mit geschmeidigen Tanninen ergeben.
Die Ernten entsprechen den Prognosen für die Region La Côte. Der Hagel, der einen Teil der Region Morges getroffen hat, hat keinen Einfluss auf die Qualitäten gehabt. Im Gegenteil war die Reife hervorragend und die üblichen Beeren waren gut konzentriert. Leider im Vergleich mit den üblichen Ernten ist das Volumen um 15 bis 30% geringer.
über die Ankunft dieses neuen Jahrganges, das die höchsten Erwartungen erfüllen wird, kann sich also der Verbraucher freuen. Damit stellt es die waadtländische Weine, die über zahlreiche Rebsorten und Terroirs verfügen, auf erstem Rang.
Die Bilanz des Jahrganges 2008 ist sehr erfreulich: obschon der Schlussakkord, das heisst die Endreifung und schließlich die Ernte etwas später als in den letzten zehn Jahren erfolgte verwirklichte sich alles unter besten Bedingungen.
Nach dem Vorbild der aussergewöhnlichen Farben der Wälder und Hügel im letzten Herbst ist die Ernte 2008 ebenfalls prächtig und duftend. Der Zuckergehalt ist dem letzten Jahr gegenüber gleichwertig und zum Teil etwas höher für die weissen Traubensorten, besonders für den Gutedel, das heisst zwischen 72 und 76° (Gutedel oder auch Chasselas genannt ist die verbreiteste Traubensorte in der La Côte).
Die langsame Reifung und die unter besten Bedingungen gesunden Ernte ergaben einen ausgeglichenen, fruchtigen Traubenmost.
Unter Einfluss von den windigen und trockenen Monaten September und Oktober haben sich die Traubenbeeren konzentriert und dadurch gab es eine kleinere Ernte als vorgesehen.
In diesem Jahr haben die Sorten Gamaret und Garanoir eine schöne Struktur. Der Pinot noir hat einen intensiven Fruchtgeschmack nach Himbeeren. Die Ernte fiel aber klein aus. Der Gamay ist leicht und fruchtig mit einer Gewürznote. Die Spezialitäten wie Chardonnay, Pinot gris, Doral und Gewürztraminer sind sehr elegant mit einer schönen Lebhaftigkeit und einem bemerkenswerten Zuckergehalt. Was den Merlot betrifft, er hat mehr als 100°!
Die Ernte 2008 ergab Weine von grosser Feinheit und einer eleganten Vornehmheit. Die Ausgeglichenheit des Säuregehaltes und die perfekte Reife der Beeren spiegelt den Ausdruck unseres aussergewöhnlichen Terroirs.
Jedermann ist sich der Klimaänderung bewusst; dies ist seit Jahren von Vorteil für die Rebe!
Im Jahr 2007 war die Blütezeit frühzeitig und sehr kurz durch die außergewöhnliche Wärme im April. Nach einem etwas unfreundlichen Juli und einem schön heissen August war alles bestens für einen guten Reifungsprozess im September... es fehlte nur noch die Bise, welche schlussendlich doch noch blies und durch die warmen Tage und kühlen Nächte den Zuckergehalt in den Beeren erhöhte. Der tadellose Gesundheitszustand der Trauben erlaubte eine Ernte jeder Rebsorte zum besten Zeitpunkt. Und so ist 2007 ein wunderbarer Jahrgang, ähnlich dem 2000, 2002 und 2005. Die Gärungen erfolgten langsam und ruhig. Dies garantierte die Erhaltung der Aromen, eine schön ausgeglichene Fruchtigkeit und eine kräftige Struktur.
Duft nach Honig, Birnen und Akazienblüte.
Weich, kräftig, fruchtig und mineralisch, ein wunderbarer Jahrgang!
Dunkle purpurrote Farbe. In der Nase: schwarze Johannisbeere und rote Beeren. Im Gaumen gehaltvoll, weich und geschmeidig. Schön ausgeglichen zwischen Würze und Nelkengeschmack mit seidigen Tanninen, allerdings noch etwas jung. Eine Geschmackskonzentration perfekt für einen Lagerwein!
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Damit Sie die verschiedenen Rebsorten der La Côte besser kennenlernen.
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Welche Weine haben Anrecht auf das Label "Terravin" ? Was verstehen wir unter Perlan oder Fendant ? Hier eine Uebersicht der bedeutesten Appellationen unserer Region !
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Kunst und Freude in einem, um die verschiedenen Charakter der Weine zu entdecken.